Philosophie

Querstyle Modedesign – der Name ist Programm: Mode in besonderem Stil, aber nie langweilig. Und vielfältige Accessoires, Kleinigkeiten und Schmuck.

Seit 2006 entwerfe und nähe ich Unikatmode im besonderen Stil: leger und elegant, frech, individuell und zeitlos. Die Mode bei Querstyle ist mehr als nur Kleidung – sie ist ein Ausdruck von Persönlichkeit und Lebensfreude.

Meine Mode ist für Frauen, die das Individuelle mögen - Einzelstücke. Aber nicht nur für schlanke Frauen, eben auch für Frauen mit Rundungen.
Es ist Modedesign von Größe S bis XL: ansprechend, pflegeleicht, aus natürlichen und naturnahen Materialien. Neben der Bekleidung nähe ich die passenden Accessoires und färbe Seidenloops und -schals.

Unser Geschäft ist in Magdeburg-Buckau, im Engpass – direkt an der Haltestelle Thiemplatz – mitten im aufstrebenden Künstlerviertel der Stadt Magdeburg. Die Mode ist phantasievoll und kunstvoll und auch unser Geschäft: gemütlich und bunt, mit Collagen, Individualität und Freude eingerichtet. Wir und ihr sollt euch wohlfühlen.

Für uns ist es wichtig, dass sich unsere Kundinnen und Kunden wohlfühlen und uns vertrauen. Wir beraten ehrlich und natürlich und geben gerne auch etwas mit zur Anprobe. Gerne fertige ich etwas individuell an oder versende ein Lieblingsstück - deutschlandweit und auch weltweit – fragt einfach an.

Wie kann ich meine Mode noch besser beschreiben? Alle Bekleidungsstücke die ich entwerfe und nähe sind Einzelstücke. Natürlich kann ich sie auf Wunsch nachnähen, aber trotzdem bleibt jedes Teil aufgrund seiner Form und Details ein Unikat. 

Neben den klassischen Stilen mit Marlenehose und Bleistiftrock lasse ich mich vom Lagenlook (Layering), Mittelalterstil und Gothic inspirieren. All dies fließt in die Modelle ein und soll sowohl im Alltag als auch zu Festivitäten gut kleiden. Viele Teile sind leicht asymmetrisch und manches Kleidungsstück auch sehr asymmetrisch und ausgefallen. 

Ich liebe die A-Linie bei Kleidern und Oberteilen, die leicht umspielt und eine gute Figur macht. Natürlich sind vorrangig Hosen und Röcke aber auch andere Teile unten gerade geschnitten – aber auch nicht immer. Das macht es doch aus: mal anders und nicht nur gerade und gradlinig, sondern aus der Masse herausstechen und die Individualität betonen.

Auch bei uns gibt es Oberteile, Hosen, Röcke und Kleider und mehr. Doch ich entwerfe auch gerne Neues: Schulterponchos, Verwandler, offene Ponchos, Ponchopullover, Kurzröcke mit Quiltnadel … Kleidungsstücke, die es in anderen Läden nicht gibt. Deshalb bin ich Designerin – um besondere Teile zu entwerfen und Menschen mit ansprechender individueller Mode glücklich zu machen. Mode ist auch Kunst!

Meine Stoffe sind natürlich bzw. naturnah und meistens fließend; ich liebe Details wie Knöpfe, Applikationen und Ansätze, kurze und lange Kapuzen, Stoffmischungen, Malerei und Taschen und ich liebe Farbe! Aber auch die Schwarzträgerinnen werden bei mir fündig. Extravaganz mit klaren Linien – von klassisch bis ausgefallen – jedes Teil ein Einzelstück: aber immer ungezwungen, tragbar und bequem.

Passend dazu nähe ich Mützen, Armstulpen, Loops, Hutschals und Schals. Alles dies gibt es für die kälteren und die wärmeren Tage. Seidenloops und Seidenschals färbe ich selbst: sie sind einfarbig oder mehrfarbig, aus Seidenjersey, Chiffon, Ponge, Seidensatin und anderen Seidenqualitäten. Seide ist eines der schönsten Materialien – unkompliziert beim Färben, von hoher Qualität und wunderbar leuchtend und glänzend. Meine Seidenloops aus Seidenjersey trage ich selbst jeden Tag: im Winter sind sie wärmend, im Sommer kühlend. 

Sehr wichtig ist die Qualität meiner Mode: denn Lieblingsstücke sollten möglichst lange Lieblingsstücke bleiben. Daher nähe ich jedes Teil selbst und achte dabei selbstverständlich auf gute Verarbeitung. Weiterhin kaufe ich meine Stoffe ganz bewusst ein und weiß bei meinen Lieferanten, dass es qualitativ hochwertige Stoffe sind: vorrangig aus Europa. Ich arbeite mit Baumwolle und Viskose, Leinen, Hanf und Wolle, mit Wildseide, afrikanischen gebatikten Stoffen, Waschleder, Ramie oder Bambus.

Sehr gerne arbeite ich auch mit der Crazy-Technik. Dabei entstehen einmalige individuelle Kleidungsstücke und Accessoires – vorrangig Westen, Oberteile, Schals – aus Stoffresten, Spitze, Filz sowie Strick- bzw. Häkelgarnen. Da sind tragbare textile Collagen– ganz besondere Teile, die absolute Einzelstücke sind.

Und dies alles – das entwerfen, nähen, färben usw. – findet in meinem Atelier in Magdeburg-Cracau statt. Dort habe ich einen großen Ateliertisch, Nähmaschinen, ein großes Stofflager und weitere Materialien wie Knöpfe, Garn etc., ein Bügelzimmer, meine Schnitte, Werkzeuge, Bücher. Ein kreativer Ort mit Blick in den Garten.

Doch die Mode ist nur die eine Seite von Querstyle. Im Laden sind der Ideenreichtum von Schmuckdesignern und Kunsthandwerkern und anderen Kreativen die andere Seite. Gestrickte Kissen und Decken, Kleinigkeiten aus Filz, Postkarten und Kalender, Bilder, Aphorismen, Keramik sind schöne Dinge zum Verschenken oder sich selbst beschenken: kleine Dinge die Freude machen und immer etwas Besonderes sind - kreativ und handgemacht. 

Querstyle & Umwelt

Stoffe, Umwelt und Upcycling 

Ich verwende vorrangig Stoffe, die in Deutschland, den Niederlande, Italien und Spanien hergestellt wurden. Diese kaufe ich bei drei Großhändlern in Deutschland, mit denen ich seit vielen Jahren zusammenarbeite: Leinen, Baumwolle, Viskose, Seide und Wildseide, Wollstoffe und Walk, Anzugstoffe sowie naturnahe Mischungen.
Ich verwende natürliche und naturnahe Materialien – nicht nur bei den Stoffen. Auch bei den Knöpfen z.B. achte ich darauf, dass sie von einer kleinen deutschen Manufaktur kommen und vorrangig aus Holz, Horn, Metall sind.

Neben kurzen Lieferwegen ist mir die Qualität der Stoffe und Materialien sehr wichtig. Denn wenn die Stoffe schön bleiben und Ihr Kleidungsstück lange hält, ist das auch nachhaltig und umweltbewusst.
Die Seide kommt aus China, Thailand oder Indien. Wird aber von einem deutschen Großhändler eingeführt, der auf die Arbeits- und Produktionsbedingungen in den Herstellungsländern achtet. Daher ist der Seidenpreis in den letzten Jahren auch fast um das doppelte gestiegen.
Mein Bemühen ist so wenig wie möglich an Stoffresten zu entsorgen – dass geht natürlich nicht ganz, aber fast. Aus größeren Resten werden Mützen, Loops und Armstulpen. Oder sie werden verwendet für Taschen, Kapuzen, Kragenlösungen, Applikationen … Ich gebe Stoffe, die nicht mehr benötigt werden oder Reststoffe ab an Kindergärten oder andere Projekte: Villa Wertvoll, Kulturanker e.V. z.B. Accessoires gingen an soziale Projekte, ein Kinderheim und wurden bei Weihnachten im Schuhkarton verwendet.
Eine weitere Möglichkeit der „Resteentsorgung“ ist die Crazy-Technik. Hier entstehen aus textilen Materialien Collagen die zu Accessoires und Oberteilen werden.

Presse

Redezeit - Gisela Begrich im Gespräch mit der Modedesignerin Anke Brämer
Offene Kanal Magdeburg am 10.10.2022

 

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